Nationaler Geopark Sachsens Mitte

Der 713 km2 große Geopark liegt zwischen Dresden und Freiberg im Vorland des Erzgebirges. Er wurde im November 2021 als Nationaler GeoPark zertifiziert. Kernbereich des Geoparks ist der Tharandter Wald, der Geopark greift jedoch in allen Richtungen auf die Nachbarräume über und erstreckt sich über eine attraktive Naturlandschaft, die zum Wandern, Radfahren und zum Entdecken der Natur- und Kulturschätze einlädt.

Bemerkenswert im Geopark ist die hohe Geodiversität. Auf engem Raum kann man hier einen Großteil all der Gesteine finden, die es weltweit gibt: uralte Gneise aus frühen Gebirgsbildungsphasen, Granite aus späteren Plutonen, jüngere Sedimentgesteine und vor allem auch vulkanische Gesteine – Zeugnisse aus unterschiedlichen Phasen vulkanischer Aktivität in diesem Raum. Der bekannteste Gesteinsaufschluss im Geopark ist der sogenannte Porphyrfächer von Mohorn-Grund, der sehr schön das fächerförmige Auskristallisieren der erkaltenden Lavaströme vor rund 300 Millionen Jahren zeigt.

Zum Geopark gehören auch die Zeugnisse des Steinkohlebergbaus im Döhlener Becken um Freital, die in den Städtischen Sammlungen Schloss Burgk gezeigt werden, und die Geschichte des Silberbergbaus, die das MiBERZ, das Museum für mittelalterlichen Erzbergbau, in Dippoldiswalde präsentiert.

GEOPARK Sachsens Mitte
Talstraße 7
01738 Dorfhain
Tel. 035055 6968-20
kontakt(at)geopark-sachsen.de
www.geopark-sachsen.de

Foto: Porphyrfächer Mohorn-Grund; Foto: Konrad Schuberth, GeoUnion 

 
 
 
 
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