Wie wird eine Region zum Nationalen GeoPark in Deutschland?

Schautafel im Steinbruch Deilbachtal, NGP Ruhrgebiet (Foto: Vera Mügge-Bartolović)

Die Zertifizierung eines Geoparks erfolgt auf der Grundlage einer schriftlichen Bewerbung bei der Geschäftsstelle der Zertifizierungskommission Nationale GeoParks (zugleich Sekretariat der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung). Ein mit diesem Gütesiegel ausgezeichneter Geopark weist eine herausgehobene Qualität mit definierten Anforderungen nach. Der Titel wird an bereits bestehende, aktive Geoparks verliehen und ist auf fünf Jahre befristet.

Maßgeblich für die Zertifizierung sind allein die Qualität eines Geoparks und die Erfüllung der in den Richtlinien niedergelegten Kriterien. Allerdings müssen sich die Nationalen GeoParks in Deutschland hinsichtlich ihrer Alleinstellungsmerkmale wahrnehmbar voneinander unterscheiden und dürfen sich flächenmäßig nicht überlagern.

Weitergehende Hinweise zum Anerkennungsverfahren sowie zur Evaluierung sind den aktuellen Richtlinien und Evaluierungsdokumenten zu entnehmen. Eine novellierte Fassung der Richtlinien wurde im Februar 2018 vom Bund-Länder-Ausschuss Bodenforschung (BLA-GEO) beschlossen. Diese Richtlinien finden Sie hier (übernommen aus www.infogeo.de/aktuelles/index_html?lang=1).

 
 
 
 
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