Wie wird eine Region zum Nationalen GeoPark in Deutschland?

Schautafel im Steinbruch Deilbachtal, NGP Ruhrgebiet (Foto: Vera Mügge-Bartolović)

Die Zertifizierung eines Geoparks erfolgt auf der Grundlage einer schriftlichen Bewerbung bei der Geschäftsstelle der Zertifizierungskommission Nationale GeoParks (zugleich Sekretariat der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung). Der Titel wird an bereits bestehende, aktive Geoparks verliehen und ist auf fünf Jahre befristet.

Maßgeblich für die Zertifizierung sind allein die Qualität eines Geoparks und die Erfüllung der in den Richtlinien niedergelegten Kriterien. Darüber hinaus müssen sich die Nationalen GeoParks in Deutschland hinsichtlich ihrer Alleinstellungsmerkmale wahrnehmbar voneinander unterscheiden und ihre Gebietsflächen dürfen sich nicht überschneiden.

Weitergehende Hinweise zum Anerkennungsverfahren sowie zur Evaluierung sind den aktuellen Richtlinien und Evaluierungsdokumenten zu entnehmen. Eine novellierte Fassung der Richtlinien wurde im Februar 2018 vom Bund-Länder-Ausschuss Bodenforschung (BLA-GEO) beschlossen. Diese Richtlinien finden Sie hier (übernommen aus https://www.infogeo.de/Infogeo/DE/Downloads/Richtlinien_Nationale_GeoParks_final_20180312.pdf.html).

Richtlinien für Nationale GeoParks in Deutschland beschloss der Bund-Länder-Ausschuss Bodenforschung (BLA-GEO), das höchstrangige Gremium für geowissenschaftliche Belange in Deutschland, zum ersten Mal im Jahr 2003. Seitdem wurden die Richtlinien mehrfach überarbeitet.

 

 
 
 
 
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